Industrie/Produktion

Industrie 4.0 – Szenarien

Das ubirch-Protokoll kann verwendet werden, um Daten aus der Produktion abzusichern und zu versiegeln, bevor sie das Werk verlassen. Damit bieten wir eine Lösung für Produzenten, die ihre Produktion vernetzen wollen, aber Sorge vor Missbrauch der Daten haben.

Folgende Anwendungs-Szenarien im Bereich Industrie 4.0 sind möglich:

Toleranz-Allokation

Fertigungs-Toleranzen werden während der Fertigung aufgezeichnet und stückgenau in der Blockchain versiegelt abgelegt. Spätere Produktions-Schritte können die Weiterverarbeitung dann anhand dieser Daten anpassen.

Smart-Assembly

Daten aus der Fertigung über alle Supplier hinweg werden verwendet, um die Montage des Endproduktes zu optimieren. So können z.B. Bauteil-Träger mit negativer Toleranz mit einem Kotflügel mit positiver Toleranz kombiniert werden. Das Endprodukt kann so mit höherer Genauigkeit gefertigt werden, ohne zusätzlich in die hochpräzise Fertigung der Einzelteile investieren zu müssen.

Fernwartung/Monitoring („predictive maintenance“)

Maschinendaten können kryptographisch abgesichert angeschlossenen Dienstleistern zur Verfügung gestellt werden. Durch die Versiegelung profitieren alle Beteiligten vom „immutable log“ der Maschine mit dem z.B. die Einhaltung vereinbarter Wartungsmassnahmen bewiesen werden kann.

Wegfall von Zwischen-/Eingangskontrollen

In der vernetzten Produktion werden häufig Messvorgänge wiederholt, z.B. sowohl beim Versand der Ware als auch beim Eingang im Werk des Folgeproduzenten. Die Versiegelung von Messdaten in der Blockchain – und damit die absolute Vertrauenswürdigkeit der einmal gemessenen Daten – kann helfen, derartige Zwischenkontrollen einzusparen und die Prozesse zu verschlanken.

Nachweis von Herkunft und Produktionsbedingungen

Versiegelte Daten aus der Produktion können verwendet werden, um rechtssichere Auskünfte über die Identität und Herkunft des Bauteils zu ermöglichen, sowie kritische Faktoren der Produktion zu speichern.

Digitaler Zwilling

Viele Prozesse in der vernetzten Industrie setzen auf das Konzept des „digitalen Zwillings“, d.h. auf ein digitales Abbild des produzierten Gutes in der Cloud. So hat man jederzeit alle Zustandsinformationen des realen Gutes verfügbar. Je mehr Geschäftsprozesse auf diesen Daten aufsetzen, desto essentieller ist die Absicherung der Integrität dieses Daten. Das ubirch-Protokoll hilft dabei, dies mit der Blockchain-Versiegelung zu erreichen.

Was wir konkret anbieten können:

Durch Integration der ubirch Lösung in Ihre Produkte können Sie eine Absicherung von IoT Daten auf dem höchsten technischen Niveau anbieten. Gleichzeitig werden Ihre Maschinen und Steuergeräte deutlich besser geeignet für Szenarien im Industrie 4.0 Kontext, da die Daten unfälschbar sind und auch problemlos zu anderen Partnern oder Kunden weitergeleitet werden können.

Wir helfen Ihnen, Ihr Geschäftsmodell zu digitalisieren – ohne schlaflose Nächte.

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf, und lassen Sie uns besprechen, wie erste Schritte aussehen könnten. Mit unserem starken Netzwerk an Partnern und Spezialisten können wir auch problemlos grössere Projekte stemmen.

Kundenstimmen:

„Das Center Connected Industry verfolgt das Ziel, die neuen Technologien und Möglichkeiten des Internets der Dinge durch frühzeitige Bewertung und Erprobung auf direktem Wege in produktiven Nutzen zu überführen. Aus unserer Sicht wird die Blockchain-Technologie hier in den nächsten Jahren eine der größten Veränderungen in der Industrieproduktion bewirken. Die Aufnahme von ubirch als Lösungsanbieter für die blockchain-basierte Absicherung von IoT-Daten ist daher für uns ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu den digital vernetzten Unternehmen der Zukunft.“

Christian Maasem, Leiter des Centers Connected Industry im Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus

 

„Im industrial IoT ist es häufig von grosser Bedeutung, dass die generierten Daten gut abgesichert transportiert werden können – auch in einem komplexen Ökosystem. Die ubirch Lösung erscheint uns in dem Zusammenhang vielversprechend.“

Dr. Holger Schlüter, Associate Director Internet of Things (IoT) der Lufthansa Industry Solutions